Impressum

 

D-MIR®
Messtechnik Gummerum
Inh. Edgar Gummerum
Coburger Straße 2
96145 Seßlach
Deutschland

Tel:. +49 (0) 800 700 1414*
Tel.: +49 (0) 9569 1414
Fax: +49 (0) 95 69 14 77
e-mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
web: www.d-mir.net

*Es entstehen keine Kosten bei Anrufen aus dem deutschen Fest- und Mobilfunknetz
 

USt-Id-Nr.: 155 253 631

Umsatzsteuer-Nr.: 212/223/70105
 
 

 

Edgar Gummerum
Coburger Straße 2
96145 Seßlach
Deutschland
 
 

 

AGB D-MIR® - Word, 331 KB
 
 

 

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Die Sanierung von mit Schimmelpilzen verunreinigten Innenräumen ist eine zukunftsorientierte und grenzüberschreitende Tätigkeit.

Wer sich in diesem Segment des Marktes professionell etablieren möchte, sollte seinen Kunden eine praxistaugliche und fortschrittliche Sanierungsstrategie bieten, die unter Beachtung von Wirtschaftlichkeit
und optimalen Arbeitsschutz anspruchsvolle und nachprüfbare Reinigungsergebnisse garantiert.



Der
D-MIR®
Qualitätsstandard - eine sichere Investition in die Zukunft.

Darstellung

 

Das Qualitätssiegel D-MIR® ist das äußere Zeichen für den Qualitätsstandard D-MIR®. Dieser legt eine Verfahrensweise für die dynamische Reinigung von mikrobiologisch belasteten Innenräumen fest.

Die Entwicklung dieses dynamischen Innenraum-Reinigungsverfahrens zur Beseitigung mikrobiologischen Befalls begann vor mehr als zehn Jahren. Während dieser Zeit wurden die notwendigen Reinigungsprozesse optimiert und die dafür zu verwendenden Geräte den unterschiedlichen örtlichen Rahmenbedingungen angepasst und weiterentwickelt. In diesen Zeitraum fallen auch erste Entwürfe, die internen Qualitätskontrollen während und nach den Sanierungen zu regeln.

An diesem Entwicklungsprozess war maßgeblich die Firma special-clean.com GmbH beteiligt.

Die Berufsgenossenschaft der Bauwirtschaft bestätigt nach mehr als 30 Einzelmessungen, dass die mikrobiologische Innenraumreinigung nach D-MIR® sehr zuverlässig und staubarm ist. Dabei werden zulässige Arbeitsschutzwerte weit unterschritten.

Die von Arbeitsschutzfachleuten propagierte TOP Regel (= technische vor organisatorischen Maßnahmen und als letztes das Festlegen der persönlichen Schutzmaßnahmen) wird mit dem D-MIR® Qualitätsstandard vorbildlich umgesetzt.

Mit dem Verfahren nach D-MIR®
  • beseitigen Anwender mechanisch, konsequent, professionell und dynamisch mikrobiellen Befall aus Innenräumen.
  • wird bereits ab Beginn der Sanierung die mikrobiell kontaminierte Raumluft auf Außenluftkonzentration reduziert.
  • sind aufwändige Staubschutzmaßnahmen während der Sanierung nicht erforderlich.
D-MIR® geht konform mit der Empfehlung des Umweltbundesamtes:

Umweltbundesamt empfiehlt: fachgerecht sanieren ohne Desinfektionsmittel! (PDF)

D-MIR® distanziert sich ausdrücklich von sogenannten Desinfektionsmaßnahmen bei der Schimmelpilzbeseitigung wie


"Foggern, Ozonieren u. Ähnlichem"

  

VOM ANWENDER - FÜR ANWENDER

 

Fachkraft für die Schimmelpilzbeseitigung
Nach D-MIR® Standard
Nach erfolgreich abgelegter Zertifizierung durch die DEKRA Certifcation GmbH
 
 
 
 

... für die Anwender

 

 

Mit dem Reinigungsstandard D-MIR® sind Sanierungsunternehmen, aber auch Firmen, die ihr Leistungsspektrum erweitern möchten, auf der sicheren Seite, wenn es um die fachgerechte Beseitigung von mikrobiologischen Belastungen aus Innenräumen geht. Dies setzt allerdings gut ausgebildetes Personal voraus.
 
Sanierungsansprüche von Kundenseite sind mit D-MIR® in und an den unterschiedlichsten Objekten durch erfahrene Anwender dieses Qualitätsstandards sicher zu verwirklichen. Das Verfahren lässt sich an die verschiedensten Umgebungsbedingungen und Reinigungsziele problemlos anpassen.
 

 

 

Der dem Qualitätssiegel D-MIR® zugrunde liegende Qualitätsstandard gibt dem Anwender einhaltbare und einheitliche Rahmenbedingungen vor, um mikrobiologisch belastete Oberflächen sporen-, staubneutral und giftfrei mechanisch zu säubern, die belastete Raumluft zu reinigen und mikrobiologisch befallene Materialien aus Innenräumen sicher zu entfernen.

Der Begriff „dynamische Reinigung“ bezeichnet das Ausmaß der zu ergreifenden Maßnahmen, um das vom Auftraggeber bzw. Sachverständigen vorgegebene Reinigungsziel zu erreichen. So können mit dem Reinigungsverfahren nach D-MIR® Ergebnisse erzielt werden, die von Aussenluftbedingungen bis hin zur Reinraumqualität reichen.
 
 

... für die Kunden

 

Mit D-MIR® können die Kunden ihre hohen Sanierungsansprüchepreiswert in den unterschiedlichsten Objekten und unter den verschiedensten örtlichen Gegebenheiten verwirklichen lassen. Für die Kunden wird die Vergleichbarkeit zwischen anderen Vorgehensweisen und sich unterscheidenden Angeboten einfacher.
Durch langjährige Erfahrung wurde mit D-MIR® ein Sanierungsverfahren entwickelt, dass bei mikrobiologischer Belastung auf beinahe alle zu sanierenden Bereiche und örtlichen Gegebenheiten Anwendung findet. Die Erfahrungen wurden und werden weiterhin durch umfangreiche Untersuchungen und Messungen, u. a. durch die Berufsgenossenschaft der Bauwirtschaft (BG Bau), abgesichert

Der Vorteil für die Kunden ist die Anpassungsfähigkeit des Qualitätssystems nach D-MIR®. Dabei werden alle derzeit vorhandenen Leitfäden, Handlungsempfehlungen, Handlungsanleitungen, sowie die einschlägigen Technischen Regeln berücksichtigt. Sie geben den Kunden die Sicherheit, dass öffentliche Vorgaben und Empfehlungen eingehalten und umgesetzt werden.

Der nach D-MIR® gereinigte Innenraum ist unmittelbar nach Beendigung des Verfahrens und der erfolgreichen Sanierungskontrolle für die Kunden - aus mikrobieller Sicht - wieder in vollem Umfang und uneingeschränkt nutzbar. Nachfolgearbeiten können direkt aufgenommen werden.

... für die Sachverständigen

 

D-MIR® stellt einhaltbare Qualitätsanforderungen an die Reinigung von mikrobiell belasteten Innenräumen, einschließlich der Beseitigung des mikrobiellen Befalls auf. Die D-MIR®Sanierungsschritte lassen sich einfach und doch situationsgerecht in Gutachten integrieren.

Die Sachverständigen sind bei der Anwendung des vorliegenden Qualitätsstandards hinsichtlich der Kontrollanforderungen auf dem aktuellen Wissensstand. Sie können gewährleisten, dass ihre Kunden die Leistungen erhalten, die mit dem ausführenden Unternehmen vereinbart wurden.

Die Kontrollmessungen durch Sachverständige geben den Erfolg der ausgeführten Arbeiten an. Ihre Kontrollen bieten sowohl den Kunden als auch den beteiligten Unternehmen die Sicherheit, nach aktuellem Standard die mikrobielle Belastung beseitigt zu haben. Bei erfolgreicher Kontrolle werden zudem Gewährleistungen von Seiten des Kunden gegen das Sanierungs-Unternehmen so sicher ausgeschlossen. Hinsichtlich der Sanierung wird dadurch die Zufriedenheit des Kunden und die des Sanierungs-Unternehmens erreicht.

Ausbildung

 

NEWS

Praxisseminar Schimmelpilze für
Architekten, Ingenieure, Sachverständige,
Baubiologen und Handwerker

Die neuen Termine werden sobald wie möglich bekanntgegeben.

Weitere Informationen:

Link: Praxisseminar Schimmelpilze

Praxislehrgang

Beseitigung von Schimmelpilzbefall in Innenräumen nach D-MIR® Qualitätsstandard

Eine Personenzertifizierung zur Fachkraft für Schimmelpilzbeseitung nach D-MIR® Standard durch die DEKRA Certifcation GmbH ist möglich.
 
 

Lernziele

 

Das Fachseminar vermittelt die wirtschaftlich sinnvolle sowie gesundheitsverträgliche, vollständige Beseitigung von Schimmelpilzbefall in Innenräumen.
Das Seminar richtet sich an Personen, die mit der sachgerechten Entfernung von Schimmelpilzbefall beauftragt werden oder sich beruflich damit auseinander setzen müssen.


Dies können sein:

 
Unternehmer, sowie Mitarbeiter von Sanierungsfachbetrieben, Sachverständige aber auch Personen aus dem Gebäudemanagement. 

 

Abschnitt 1

Den Teilnehmern werden die gesundheitlichen Risiken bei Schimmelpilzschäden, die klassischen Sanierungstechniken (Materialentfernung, Desinfektion), rechtliche Fragen zur Haftung, Richtlinien, Verordnungen zum Arbeitsschutz, sowie Abnahme und Sanierungskontrolle vermittelt.
 

Abschnitt 2

Der D-MIR® Qualitätsstandard wird vorgestellt und die Vorteile gegenüber herkömmlichen Verfahren gezeigt. Die für die Sanierung notwendigen technischen Geräte werden präsentiert und ihre Spezifikationen beschrieben. Wichtige Informationen über die Benutzung der Geräte und den chronologischen Ablauf des Sanierungsverfahrens werden vermittelt.

An Fallbeispielen wird das Einrichten der Sanierungsbereiche geplant. Weiterhin werden fiktive Angebote nach dem D-MIR® Qualitätsstandard erstellt, und die Objektkalkulation diskutiert.

Abschnitt 3

Der dritte Abschnitt beinhaltet Praxiselemente. In einem speziell dafür präparierten Schulungsraum können die Teilnehmer die wirtschaftlich sinnvolle sowie gesundheitsverträgliche Beseitigung von Schimmelschäden nach dem D-MIR® Qualitätsstandard praxisnah trainieren. An Fallbeispielen wird die Durchführung von Sanierungsmaßnahmen gelernt. Dafür stehen die erforderlichen technischen Geräte vor Ort zur Verfügung. Am Modell eines Wohnhauses wird die korrekte Anwendung des Sanierungs-Luftleisystems VENTGATE® demonstriert.

Wichtige Informationen über die erforderliche Reinigung der eingesetzten Maschinen und des verwendeten Zubehörs nach einer Sanierung schließen sich an.
 
 

D-MIR® Zertifikat

 
Am Ende des Seminars erhält der Teilnehmer das D-MIR® Zertifikat.
 
  

DEKRA Certifikation GmbH Personenzertifizierung

Mit Vorlage des D-MIR® Zertifikates ist es jedem Teilnehmer möglich, sich für die Personenzertifizierung durch die DEKRA Certifcation GmbH zu bewerben.

Für eine Zertifizierung durch die DEKRA Certifikation GmbH fallen zusätzliche Kosten an.

Die Zertifizierung kann von 5 bis maximal 16 Personen durchführt werden und findet statt bei der

DEKRA Certifikation GmbH
Handwerkstr. 14
70565 Stuttgart

Eine Terminierung zur Zertifizierung wird von D-MIR® vorgenommen.
Die für die Zertifizierung entstehenden Kosten gehen zu Lasten der Teilnehmer.
Nach bestandener Prüfung erhalten die Teilnehmer das Personenzertifikat

Fachkraft für Schimmelpilzbeseitigung nach D-MIR® Standard
 
 

Resümee

 

Nach Beendigung des Fachseminars verfügen die Teilnehmer über umfangreiches Wissen, wie Schimmelpilzbefall aus Innenräumen mechanisch, konsequent, professionell und dynamisch beseitigt wird. Dabei haben sie gelernt, weder die Raumluft noch die Oberflächen im Sanierungsbereich zusätzlich mikrobiell zu belasten. Mit diesem Wissen können Anwender ihr Leistungsspektrum konstruktiv erweitern und sind dabei auf der sicheren Seite. Bei korrekter Anwendung des D-MIR® Qualitätsstandards ist eine wirtschaftlich sinnvolle sowie gesundheitsverträgliche vollständige Schimmelpilzbeseitigung möglich.

Sachverständige sind mit diesem Seminar in die Lage versetzt, dass durch die BG-Bau/BGIA und der DEKRA Certifcation GmbH sehr positiv beurteilte Sanierungsverfahren in Ihre Gutachten einzupflegen. Damit können sie Ihrem Auftraggeber ein sicheres und mehrfach geprüftes Sanierungsverfahren empfehlen, Sanierungsvorgänge optimal planen und die dafür sinnvolle Sanierungstechnik exakt beschreiben.

Lehrgangsinhalte

 

Grundlagenwissen

  • Gesundheitliche Risiken bei Schimmelpilzschäden
  • Klassische Sanierungstechniken (Materialentfernung, Desinfektion)
  • Rechtliche Fragen zur Haftung
  • Richtlinien, Verordnungen zum Arbeitsschutz
  • Abnahme, Gewährleistung und Sanierungskontrolle
 

 

Vorstellung von D-MIR® Qualitätsstandard

  • Entwicklungsphase des Sanierungsverfahrens
  • Qualitätssiegel und Qualitätsstandard
  • D-MIR® für die Anwender
  • D-MIR® für die Sachverständigen
  • D-MIR® für die Kunden
  • Ein stimmiges Sanierungssystem beeinflusst den Markt
  • D-MIR® vielfach offiziell positiv überprüft und bestätigt
  • D-MIR® ein staubneutrales Sanierungsverfahren auch bei chemischen Verunreinigungen
  • D-MIR® benötigt keine zusätzlichen Staubschutzmaßnahmen
 
 

 

Technische Geräte, die Voraussetzung für die Sanierung

  • Vorstellung der Geräte die sich bewährt haben; Hochleistungssauger, Sanierungs-Fräsen/Schleifer, Sanierungs-Luftleitsystem VENTGATE®, HEPA-Luftfiltermodule für VENTGATE®, HEPA-Raumluftfilter-Geräte
  • Notwendige Parameter der Maschinen
  • Optimale Anwendung der Maschinen und deren Abstimmung
  • Filter- und Sicherheitsmedien
  • Zubehör
  • Reinigung, Service und Pflege der Geräte
 
 

 

Sanierungsverfahren nach D-MIR® Qualitätsstandard

  • Chronologischer Ablauf des Sanierungsverfahrens nach D-MIR® Qualitätsstandard
  • Planung der Einrichtung von Sanierungsbereiche an typischen Fallbeispielen
  • Sicherung der sanierten Bereiche vor nachträglichen Verunreinigungen
  • Wann sind Desinfektionsmaßnahmen erforderlich
  • Interne Qualitätskontrollen
  • Erstellung von Angeboten nach D-MIR® Qualitätsstandard und Preisgestaltung
 
 

 

Praxiselemente

  • Einrichtung des Sanierungsbereiches an Fallbeispielen
  • Aufbau und Betrieb der D-MIR® Hochleistungssauger
  • Einbau, Umbau und Betrieb des Sanierungs-Luftleitsystems VENTGATE®, unter Berücksichtigung der Checkliste (korrekte Luftführung)
  • Demonstration der Luftführung an einem Wohnhausmodell
  • Einsatz der HEPA-Luft-Filtermedien in Verbindung mit VENTGATE®
  • Demonstration der sporen- und staubneutralen mechanischen Bearbeitung von kontaminierten Oberflächen unterschiedlicher Materialien, von Kanten und Nischen mit D-MIR® Sanierungs-Fräsen/Schleifer
  • Demonstration des sporen- und staubneutralen Rückbaus von kontaminierten Materialien
  • Kontrolle der Geräte während des Sanierungsverfahrens
  • Raumluftreinigung mit HEPA-Filtergeräten
  • Demonstration der schnellen Reduzierung von Sporen und Partikeln in der Raumluft durch HEPA-Filter
  • Sporen- und staubneutraler Um- und Abbau der Geräte
  • Reinigung, Filterwechsel und Desinfektion der eingesetzten Geräte

 

Praxislehrgänge

Die D-MIR® Lehrgänge finden in unregelmäßigen Abständen statt.

Mehr über Termine, Lehrgangskosten, Veranstaltungsorte usw. demnächst hier.
 

Kosten für DEKRA Certifikation GmbH-Zertifizierung

Für eine Zertifizierung durch die DEKRA Certifikation GmbH fallen zusätzliche Kosten an.

Die Zertifizierung kann von 5 bis maximal 16 Personen durchführt werden und findet statt bei der

DEKRA Certifikation GmbH
Handwerkstr. 14
70565 Stuttgart

D-MIR® Qualitätsstandard Sanierungsverfahren

Der vorliegende D-MIR® Qualitätsstandard wird grundsätzlich in Abständen von einem Jahr überprüft und den aktuellen technischen und wissenschaftlichen Erkenntnissen angepasst. Wichtige Neuerungen werden umgehend geprüft und gegebenenfalls eingearbeitet.


Die Reihenfolge des Verfahrens

 
D-MIR® setzt sich aus folgenden Positionen zusammen:
  1. Abklärung des Sanierungsziels
  2. Einrichten des Sanierungsbereiches
  3. Vorreinigung der mikrobiell verunreinigten Innenraumluft
  4. Kontrolle der Luftströmungen
  5. Vorreinigung der horizontalen Ablagerungsflächen
  6. Sporen-, staubneutrale und giftfreie mechanische Bearbeitung der belasteten Oberflächen
  7. Sporen- und staubneutraler Rückbau von befallenen Materialien
  8. Qualitätskontrolle
  9. Feinreinigung von Oberflächen und gegebenenfalls des Inventars
  10. Filtration der Raumluft
  11. Interne Sanierungskontrolle
  12. Auf Kundenwunsch: externe Sanierungskontrolle
  13. Freigabe der sanierten Bereiche


In Abhängigkeit von den Räumlichkeiten und der Nutzung beinhalten die Punkte 1 bis 8 die Mindestanforderungen. Bei hochwertiger Nutzung (Wohn- und Daueraufenthaltsräume) und auf Kundenwunsch sind zusätzlich die Punkte 9 bis 13 einzuhalten.


Rahmenbedingungen

Als Rahmenbedingungen müssen vor dem Sanierungsbeginn vorliegen:

  • Umfang (Flächengröße, Räume, Nutzung, Verteilung im  Gebäude, Außenbereich)
  • Artenzusammensetzung (Laborbericht)
  • Beratung mit den Bewohnern bzw. Auftraggebern über das Sanierungsziel
  • Aufklärung über die räumlichen/zeitlichen Einschränkungen während und nach der Sanierung

 

Sanierungskontrollen

 

Die Sanierungskontrollen zur Sicherstellung des gegenwärtigen, quantitativen Erfolgs der Sanierungen können durchgeführt werden als:

1. Interne Sanierungskontrollen durch mengenmäßge Überprüfung mit Partikelsammlungen und Laserpartikelzähler

2. Externe Sanierungskontrollen (Freimessungen durch externe Sachverständige)
 
  • Kontrollanalysen der Raumluft und Oberflächen nur in Räumen mit Feinreinigung 
  • Anpassung der Bewertung bei Beauftragung der Reinigung von Teilbereichen 
  • lufttechnische Trennung der gereinigten Bereiche (Fenster, Türen, Flächen etc. geschlossen und - wo möglich - abgeklebt)
  • kein offener Kontakt der Raumluft mit Folien, Dämmstoffen, ungereinigten Hohlräumen und nicht zu reinigenden Materialien; ansonsten Anpassung der Bewertung
  • optische Beurteilung der Sanierungsleistungen durch den Sachverständigen und sofortiges Abstellen der Einwände
  • Messungen unmittelbar nach Ende der Feinreinigung (Zeitraum: maximal zwei Stunden)
  • Betreten des Raumes nur mit neuem Ganzkörperanzug (Kat. III, Typ 5) und sauberen antistatischen Schuhen (schneller Zutritt nur durch den Sachverständigen)
  • nur gereinigte Messtechnik im Untersuchungsraum (keine Koffer etc.)
  • Sanierungskontrolle durch Partikelsammlung und ergänzend durch Klebekontaktproben
  • Auswertung innerhalb von 48 Stunden durch ein mykologisches Fachlabor
  • Versiegeln der untersuchten Räume bis zum Vorliegen der Laborergebnisse
  • Einzuhalten von Richtwerte bzw. Güteklassen (Festlegung durch einen unabhängigen und externen wissenschaftlichen Beirat)
Diese Anforderungen an die kontrollierenden Sachverständigen stellen in keinem Fall eine Bevormundung oder einen Eingriff in deren Unabhängigkeit dar. Aufgrund der langjährigen Erfahrung im Umgang mit (sogenannten) Freimessungen und aufgrund eines dafür fehlenden Regelwerkes war es notwendig geworden, Vorgaben zum Schutz der ausgeführten Sanierungsleistungen zu treffen. Nur so lassen sich Verfahrensfehler bei der Probenahme und ggf. rechtliche Auseinandersetzungen reduzieren.
 
 
 
 
 
 
Begründung für die Vorgaben an die Sachverständigen:
 

Einschänkung des Zeitraums für die Freimessung   
  • Liegt zwischen Ende der Sanierungsarbeiten und der Freimessung mehr als zwei Stunden, so kann durch nicht zu vermeidende Undichtigkeiten an Öffnungen und Spalten (Fenster, Türen etc.) möglicherweise kontaminierte, in jedem Fall aber ungereinigte Luft unbekannten Ausmaßes - sowohl der Menge nach als auch hinsichtlich der Verunreinigungen - aus Nachbarräumen oder dem Außenbereich in die zu untersuchenden Räumlichkeiten einströmen. Geschieht dies, so ist das Untersuchungsergebnis nicht mehr repräsentativ für den Sanierungserfolg.
Einschränkung des Untersuchungsverfahrens für die Freimessung   
  • Bei der Sanierungskontrolle geht es in erster Linie um den Reinigungserfolg. Dieser kann einfach durch eine Partikelsammlung erfolgen. Auf dem Objektträger und gegebenenfalls der Klebekontaktprobe kann neben der Sporenbelastung auch eine Aussage über Staub und sonstige Partikel gemacht werden. Eine Luftkeimsammlung auf Nährmedien bedarf wegen der längeren Bebrütungszeit von üblicherweise zehn Tagen und mehr eines nicht mehr zu kalkulierenden Risikos für das Sanierungsunternehmen. Zudem wird nur der anzüchtbare Anteil der Sporenbelastung erfasst. Partikel und Stäube werden nicht gemessen. Da auch von nicht anzüchtbaren Sporen und sonstigen Pilzteilen eine mögliche gesundheitliche Gefährdung ausgehen kann, kommt es bei der Sanierungskontrolle nur auf die Gesamtsporenzahl und den sonstigen Reinigungserfolg hinsichtlich Partikel und Stäube an.
Einschränkung der Rahmenbedingungen für die Freimessung   
  • Um einen zusätzlichen Eintrag von Partikeln (Sporen, Staub etc.) in den zu untersuchenden Raum zu vermeiden, ist der Untersuchungsraum nur vom Sachverständigen und nur mit gereinigter Kleidung zu betreten. Die Partikelsammlung erfolgt derart, dass nur die notwendige Messtechnik dazu in den zu untersuchenden Raum eingebracht wird. Die Platzierung bleibt dem Sachverständigen überlassen. Die Versieglung des Raumes darf nur durch den Sachverständigen beschädigt werden. Trifft der Sachverständige eine beschädigte Versiegelung an, sind die näheren Umstände für die Beschädigung zu klären. Der Sachverständige entscheidet vor Ort, ob eine Kontrollmessung unter den jetzt vorliegenden Umständen noch sinnvoll erscheint oder ob bei der Bewertung abweichende Maßstäbe anzusetzen sind. Der Untersuchungsraum muss nach der Sanierungskontrolle sofort wieder verschlossen werden. Dadurch wird sichergestellt, dass der Reinigungszustand - auch für die möglicherweise anstehende Nachreinigung - weitestgehend erhalten bleibt. Zwischen Sanierungskontrolle und dem Vorliegen der Ergebnisse der mykologischen Auswertung sollten nicht mehr als 48 Stunden liegen. Der Eintrag durch äußere Einflüsse ist somit geringer, als wenn erst nach zehn bis vierzehn Tagen das Ergebnis vorliegt. Dies gewährleistet zum einen die schnelle mögliche Nachreinigung als auch bei der Freigabe die Durchführung der Anschlussarbeiten anderer Gewerke.
 
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